Gedanken während der Grundrissplanung unseres Hauses

Im Dezember waren wir wieder bei der Firma Kröckel Bau in Sonnefeld.

Der Grundriss, der uns vorgelegt wurde gefällt und sehr gut. 
Immerhin haben wir den ersten Grundriss fast völlig verworfen. 
Seit dem Kauf des Grundstücks haben wir uns immer wieder überlegt, welche Raumaufteilung für uns am Besten passt. 

Der Weg zum (fast) perfekten Grundriss. 

Fertighaus oder Individuell geplantes Haus? 
Ich weiss gar nicht mehr, wieviele Grundrisse von Fertighäusern ich in den letzten Monaten angeschaut habe. Ich habe nur einen gefunden, der mir wahnsinnig gut gefallen hat. Allerdings wollen wir wegen hohem Grundwasser ohne Keller bauen. In dem Grundriss war natürlich auch kein Heizraum eingezeichnet, weil das Haus unterkellert geplant war. 
Dieses Haus haben wir uns in der Fertighauswelt Nürnberg in Heßdorf angeschaut. 
Schnell wurde uns klar, dass das Haus zumindest von außen so aussehen soll! 
Innen hätten wir verschiedene Änderungen umgesetzt. 
Da wir aber ein Massivhaus bauen möchten und keins der Fertighäuser massiv gebaut ist, sind wir mit diesem Grundriss zur Baufirma. 
Also war die Frage schon beantwortet: Ein individuell geplantes Massivhaus mit Satteldach und Zwerchgiebel auf der Südseite soll es werden. 

Wo komen welche Räume hin? 

Erdgeschoss: Küche, Esszimmer, Wohnzimmer, Büro, WC mit Dusche, Heizraum.
Obergeschoss: Bad, 2 Kinderzimmer, 1 Elternschlafzimmer, 1 Abstellraum. 

Aber was soll wo sein? 

Im Erdgeschoss wollte ich ursprünglich die Küche auf der Seite der Einfahrt im Südosten (Morgensonne) und, ich gebs ja zu, den Blick auf die Strasse. Auf der selben Seite (Südseite) sollten Ess- und Wohnzimmer liegen. 
Uns hat aber die Lösung aus dem ersten Entwurf, mit der Tür ins Büro unter der Treppe nicht gefallen.
Bei einer Hausbesichtigung haben wir die Treppe im Original sehen können und ich konnte mir auf dieser Seite keine zwei Türen vorstellen. 
Mir hat auch der Blick von der Küche über den Essbereich ins Wohnzimmer nicht gefallen. 

Auch die Diele im ersten Entwurf war lang und schmal. Das liegt natürlich auch daran, dass der Eingang auf der Giebelseite liegt. Aber überzeugt hat es mich nicht. Also haben wir wieder Grundrisse angeschaut und Räume getauscht. Durch Zufall habe ich einen Grundriss im OPTA-Hausplaner gefunden. Das Programm habe ich mir irgendwann heruntergeladen um selbst ein bisschen zu schauen. 
Da war das Büro und WC mit Dusche gleich links neben der Tür und die Küche unter dem Zwerchgiebel. Durch die Aufteilung war die Diele auch rechteckiger und wirkte offener. 
Das Esszimmer und das Wohnzimmer lagen auf der anderen Giebelseite mit zwei Terassentüren in den Garten. Auf dieser Seite haben wir auch das größere Stück Garten und den ganzen Nachmittag Sonne. 
Frau Kröckel meinte, die meisten wollen die Küche nicht unter dem Zwerchgiebel. Aber wir sind ja nicht die meisten! 
Ich habe mich durch Zufall auch mit meiner Cousine unterhalten, die vor ein paar Jahren das Erdgeschoss umgebaut hat. Sie wollte von der Küche in den Garten schauen können um die Kinder zu sehen. 
Das war auch ein Grund, warum mir die ursprüngliche Küchenposition dann sinnlos erschien.

Die Kinderzimmer wollten wir erst auf Südwestseite (Giebelseite) wegen  der Nachmittagssonne haben. Unsere Baufirma hat uns aber dazu geraten, die Kinderzimmer so zu legen, dass jeder ein grosses Fenster im Zwerchgiebel hat. So hätten die Kinder schöne große Zimmer. Klar, da denkt man im ersten Moment, dass die kleinen Menschen im Haushalt kleine Zimmer haben. Aber was wenn die erwachsen sind? Ich habe mir das auch in einem Rohbau in der Nachbarschaft anschauen können und es ist die sinnvollere Lösung! Kein Zweifel! 
Dadurch hat sich die Lage von Bad und Elternschlafzimmer von selbst ergeben. 
Nur der Abstellraum war etwas kniffelig. Zu klein sollte er nicht sein und der obere Flur sollte auch noch ansprechend aussehen. Also haben wir den Abstellraum kurzerhand wie einen begehbaren Kleiderschrank oder eine Ankleide (wie es auf dem aktuellen Plan steht) geplant. So wie ihn die Firma Kröckel eingezeichnet hat, ist er jetzt praktisch und groß bzw. klein genug, weil die anderen Räume ja auch nicht zu klein werden sollen. 

Fazit: Es ist auf jeden Fall sinnvoll mit Hausbesitzern oder Bauherren zu reden und die Räume sollte man unbedingt in Originalgrösse anschauen um ein besseres Gefühl für die Größe zu bekomnen. 

Jetzt haben wir also den neuen Grundriss zu Hause liegen und warten nun auf die Kalkulation. 

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